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Elektronischer Akt: Empfehlungen wurden befolgt

Folgeprüfung des Landesrechnungshofes mit zufriedenstellendem Ergebnis

Vor vier Jahren prüfte der Landesrechnungshof (LRH) die Einführung des Elektronischen Aktes (ELAK) in der Landesverwaltung. Nun wurde dieses Projekt vom LRH (unter der Leitung von Direktor Heinz Drobesch) ein weiteres Mal untersucht und dabei auch der Umsetzungsgrad der damals ausgesprochenen Empfehlungen erhoben.

Das Ergebnis dieser Folgeprüfung kann als durchaus zufriedenstellend bezeichnet werden: Von den 23 Empfehlungen aus dem seinerzeitigen Prüfbericht wurden 13 vollständig umgesetzt - die restlichen zehn wurden teilweise umgesetzt bzw. befinden sich in Umsetzung.

Auch attestiert der LRH den Verantwortlichen im nun vorliegenden Bericht, dass die vorgegebenen Ziele des Projektes ELAK-Rollout im Wesentlichen erreicht werden konnten, wie etwa wesentliche Verwaltungsprozesse zu standardisieren oder die Arbeit an mobilen Endgeräten zu ermöglichen. Zwar waren die Kosten für das Projekt in der Höhe von 5,2 Millionen Euro um elf Prozent über der ursprünglichen Schätzung, weil das Projekt zwei Jahre länger als geplant dauerte. Dafür blieb der Personalaufwand für die Ausrollung des ELAK deutlich unter den Annahmen: Nur 61 Prozent der geplanten Ressourcen, das entspricht etwa 9200 Personentagen, mussten dafür aufgewendet werden.

Per Ende des Vorjahres waren für 3616 Landesbedienstete Zugangsberechtigungen zum ELAK eingerichtet. In den nächsten zwei Jahren werden ungefähr 400 weitere Lizenzen für die ELAK-Ausstattung der Sicherheitsreferate in den Bezirkshauptmannschaften und der Agrarbezirksbehörden hinzukommen.

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