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Kein Sanierungsbedarf bei umfassender Sanierung

Prüfbericht des LRH zu Sanierungen im Wohnbau fällt durchwegs positiv aus

Durchwegs positiv beurteilen die Prüfer des Landesrechnungshofes (LRH) unter der Leitung von Direktor Heinz Drobesch die Sanierungen im Wohnbau. Aus der Vielzahl der umgesetzten steirischen Projekte im Bereich „umfassende Sanierung" wurden elf ausgewählt und einer näheren Betrachtung unterzogen. Das Ergebnis: Die Abwicklung der Förderungen erfolgten im Wesentlichen vorschriftsgemäß. Und auch die erforderlichen Unterlagen für die Förderabwicklung waren überwiegend vorhanden. Dennoch kommen aus dem LRH auch Verbesserungsvorschläge.

Jährlich werden in der Steiermark rund 3000 Wohnbauten einer umfassenden Sanierung unterzogen. Diese verfolgen das Ziel, dass die Bevölkerung leistbare Wohnungen vorfindet, und liefern auch einen Beitrag zur Klima- und Energiestrategie des Bundeslandes. So heißt es im Bericht des LRH, dass durch die Sanierungs-Maßnahmen an den elf untersuchten Projekten die Verbesserung des Heizwärmebedarfs bei durchschnittlich 70 Prozent lag.

Doch trotz des durchaus zufriedenstellenden Ergebnisses liefern die LRH-Prüfer in ihren Empfehlungen auch Vorschläge ab, um die Abläufe zu optimieren: So könnte etwa bei der Abwicklung der Förderung die Effizienz gesteigert werde. Denn der derzeitige Prozess erfordere eine Vielzahl von Unterlagen - eine Vereinfachung und Verschlankung des Ablaufes würde bei allen Beteiligten Ressourcen einsparen.

Auch fiel den Prüfern auf, dass bei den Maßnahmen vorwiegend fossile Dämmstoffe verwendet wurden. Durch eine Evaluierung der Förderungsmöglichkeiten könnte ein Schwerpunkt in Richtung ökologischer Baustoffe gesetzt werden, wird daher im Prüfbericht vorgeschlagen.

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